Wir haben mit dem liechtensteiner Initiativkomitee "Fristenlösung für Liechtenstein" gesprochen, über ihren Versuch das Abtreibungsrecht zu liberalisieren und über die Blockade des Fürstenhauses dagegen.
Wir haben mit Leandra Columberg gesprochen, sie ist Koordinatorin der NGO-Arbeitsgruppe zur Revision des Nachrichdendienstgesetzes. Sie kritisiert vor allem die Kabelüberwachung, welche dem NDB in Zukunft die Überwachung des gesamten Internetverkehrs ermöglichen würde.
«Motiviert, sehr gut ausgelastet und ein bisschen frustriert»: So beschreibt der Winterthurer Volksschullehrer und VPOD-Bildungsgruppenaktivist Jonas Bühler die Situation vieler Lehrpersonen im Kanton Zürich. Am Sonntag stimmt der Kanton über das Lehrpersonalgesetz ab, morgen Samstag gehen Lehrpersonen und weitere Bildungsbeschäftigte in Zürich auf die Strasse. Was fordern sie – und was beschäftigt Lehrpersonen ganz konkret im Schulalltag? Laura Manser hat mit Jonas Bühler darüber gesprochen.
Seit etwa 18 Jahren filmt Thomas Gerber auf der Schützenwiese. Anzutreffen ist er dort noch länger. Inzwischen hat sich sein Projekt Schützi TV für Fans des FC Winterthur zur Institution entwickelt bei der nicht nur Siege und Niederlagen sondern auch die Geschichten hinter ihnen in den Fokus gerückt werden. (Bildquelle: Schützi TV)
Für hunderte Mitarbeitende von Zimmer Biomet in Winterthur ist die berufliche Zukunft plötzlich ungewiss. Der Medizintechnik-Konzern plant, bis zu 580 Stellen abzubauen. Laura Manser berichtet über die Hintergründe und die Reaktionen in und um Winterthur. Bild: Wiki Commons
Der Klimastreik Winterthur hat am Freitagnachmittag zum Hitzestreik aufgerufen. Unter dem Motto «Wasser für Menschen und nicht für Datenzentren» streiken Schülerinnen und Schüler sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer in der Steinberggasse. Mit Musik, Reden und Glace wollen sie auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen. Elias Bürzle und Laura Manser waren vor Ort und haben mit den Organisatori*innen und Teilnehmer*innen gesprochen.
WM-Gold im Thaiboxen: Eric Stutz aus Wülflingen hat im Juni in Bangkok in seiner Gewichtsklasse den Weltmeistertitel gewonnen. Elias Bürzle hat mit ihm über den Sport, seinen Weg zum WM-Titel und eine mögliche Profikarriere gesprochen.
Aus progressiven Überlegung die von rechts kommende Neutralitätsinitiative unterstützen? Warum das für sie kein Widerspruch ist erklärt Lydia Elmer im ausführlichen Interview mit Florian Sieber. (Bildquelle: linksbündig)
Der Neumarkt in der Altstadt ist einer der heissesten Orte Winterthurs. Jetzt verlangt eine Initiative, dass bei der Begrünung und Beschattung vorwärts gemacht wird. Ein Interview mit Hedi Strahm, der Präsidentin des Bewohnerinnen- und Bewohnervereins Altstadt. (Bild: Wiki Commons)
Reparieren statt wegwerfen – das ist die Idee hinter der ersten Reparier Bar in Winterthur. Morgen im Museum Schaffen können Besucherinnen und Besucher kaputte Gegenstände mitbringen und gemeinsam wieder flicken. Organisiert wird der Anlass unter anderem von Harriet Lang. Laura Manser hat mit ihr darüber gesprochen, was hinter dem Trend zum Selberflicken steckt und ob Repair Cafés nicht langsam überholt sind. Bild: Laura Manser
Am Samstag wird Winterthur erneut bunt: Der Christopher Street Day geht in die zweite Runde. Der CSD ist nicht nur ein Fest, sondern auch eine politische Demonstration für die Rechte der LGBTQIA+-Community. Laura Manser spricht mit Elias und Mia vom CSD-Kollektiv über die Erfahrungen seit der Premiere, die diesjährigen politischen Anliegen und den Wunsch nach mehr queerem Raum in Winterthur. Bild: zVg
Der 14. Juni ist dieses Jahr schon vorbei, aber das feministische Streikkollektiv Thurgau kämpft weiter: Und zwar mit einer Petition, Mahnwachen, Demos und Motionen dafür, dass der Kanton Thurgau endlich ein Frauenhaus erhält. Ein Gespräch von Florian Sieber. Bildquelle: Femstreikkollektiv TG
Geschlechterspezifische Gewalt macht auch vor Appenzell Innerrhoden keinen Halt. Trotzdem wird noch immer zu wenig darüber gesprochen. Mit der Veranstaltungsreihe «werom – schwätze statt schwiige» wollen drei Appenzellerinnen Tabus brechen und das Schweigen beenden. An ihrem ersten Anlass machten sie auf sexualisierte Gewalt und ihre Folgen aufmerksam. Ursina Ingold spricht mit Laura Manser, einer der Organisatorinnen, darüber, warum Sichtbarkeit so wichtig ist und welche Reaktionen der erste Anlass ausgelöst hat. Bild: zVg
Junge Menschen sind in der Schweizer Demokratie unterrepräsentiert: Sie gehen viel seltener an die Urne, als die anderen Altersgruppen. Um dem entgegenzuwirken, setzt sich der Verein Discuss It ein. Seine Mission ist es, politische Bildung zu fördern und Jugendliche für Politik zu begeistern. Im Interview erzählen die beiden Freiwilligen Nadja und Oliver, wie das konkret funktioniert, was sie im Rahmen ihres Engagements alles machen und was es ihnen auch ausserhalb des Vereins bringt. Bild: Oliver Padovan
Das Kollektiv antikapitalistischer CSD Zureich hat sich vor ein paar Jahren zusammengeschlossen, um eine Alternative zur Zurich Pride zu bieten - radikal, queer, politisch. Dieses Jahr findet der CSD am 4. Juli statt. Im Vorfeld dazu führt Noemi ein Gespräch mit Rara vom Kollektiv CSD und findet mehr über die Veranstaltung heraus. Bild: Queeres Netzwerk Bayern
Przewalski-Pferde, oder Takhi wie sie in der Mongolei heissen, waren in den 1960er Jahren in der Wildnis ausgestorben. Seit einigen Jahren gibt es aber erfolgreiche Wiederansiedelungsprojekte in ihrem ursprünglichen Lebensraum. Eines davon ist das Projekt der International Takhi Group (ITG) im Schutzgebiet Great Gobi B. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt Reinhard Schnidrig, Präsident der ITG, über die grössten Herausforderungen des Projektes, und was es dafür braucht, damit Wildpferde wieder wild werden. Bild: Noemi Kilchenmann
Am Samstag geht's los!? In der Winti Arena gibt es ab 16:00 acht Hip Hop-Acts auf die Ohren. Beim Line-Up wurde auf Vielfalt gesetzt - so kommen neben Acts, die schon vor Jahrzehnten zu reden und zu hören gaben auch Künstler:innen auf die Bühne, die gerade durchstarten. Ein Gespräch mit Wolfi von RäpZäp. Bild: RäpZäp
Neben Luchsen, Wölfen und Wisent sind im Wildpark Bruderhaus in Winterthur auch die Przewalskipferde. Die kleinen, eher gedrungenen Tiere gelten als die letzten Wildpferde und wurden, nachdem sie vollständig ausgestorben waren, erfolgreich wieder in ihren ursprünglichen Lebensraum ausgewildert. Bei diesem Auswilderungs- und Zuchtprogramm ist auch Winterthur mit dabei. Im Gespräch mit dem Wildparkleiter Bruno Ris und dem Präsident eines Auswilderungsprogrammes Reinhard Schnidrig findet Noemi Kilchenmann mehr über die Erfolgsgeschichte raus. Bild: Noemi Kilchenmann
Norma Graf ist, unter anderem, promovierte Wissenschaftlerin, Feministin, "Klarheits-Tante" und Sparring-Partnerin für weibliche Führungskräfte. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt sie, wo sie in ihrem Arbeitsalltag konkrete Veränderungen spürt, weshalb es den feministischen Streiktag auch 2026 noch braucht und auch, weshalb KI und neue Arbeitswelten für Frauen* eine "mega mega coole Chance" sein können. Bild: Flickr, strassenstriche.net
Eine Überlebende eines Schiffsunglückes, die sich aus Selbstschutz als Mann ausgibt und in den Dienst eines Herzogs tritt. Ein Herzog, der in eine trauernde Gräfin verliebt ist, die nichts von ihm wissen will. Und eine Gräfin, die sich trotz Trauer unerwartet in den neuen Diener des Herzogs verliebt. Dieses Liebeschaos spielt sich im Stück "Was ihr wollt" von William Shakespeare ab. Vorgeführt wird es vom Thalia Theater aus Winterthur unter der Regie von Anne Lenk. Zum Saisonabschluss kommt die Produktion ins Theater Winterthur. Im Gespräch mit der Regisseurin findet Noemi Kilchenmann mehr über die Inszenierung und den Probeprozess heraus. Bild: Katrin Ribbe
Im Rahmen des Afro-Pfingsten Festivals 2026 moderierte die Sozialwissenschaftlerin Danielle Isler eine Panel-Diskussion zum Thema «Vom Schwarz-Sein: Schwarze Lebensrealitäten in der Schweiz». Es ging um Intersektionalitäten, verschiedene Lebensrealitäten und darum, wie man sich in einer geweissten Welt zurecht finden kann. Noemi Kilchenmann war vor Ort und traf Danielle Isler zum Interview. Ressourcen: - «Living a Feminist Life» von Sara Ahmed, 2017 - «A Phenomenology of Whiteness» von Saha Ahmed, 2007 - «Wenn dein Sein Fragen aufwirft und du dich für deine Existenz erklären und rechtfertigen musst» von Danielle Isler, 2026 Bild: Afro-Pfingsten / RL
Die Schweiz hatte nie Kolonien. Bedeutet das, dass sie nie von den Ausbeutungsverhältnissen und der Sklaverei profitiert hat? Nein, zeigt der Verein Kehrseite bei seinem Stadtrundgang zum Thema Kolonialismus und Rassismus in Winterthurs Geschichte und Gegenwart. An vier Posten werden an konkreten Beispielen aus Winterthur gezeigt, wie tief die Verstrickungen reichen, und wo man sie auch heute noch sieht. Bild: Noemi Kilchenmann
Auf dem Lagerplatz in Winterthur hat dein neuer Waschsalon des Vertrauens eröffnet: SOAP FOR PUBLIC. Neben Wäsche waschen ist die temporäre Installation auch ein Kunstprojekt mit einem umfassenden Rahmenprogramm, unter anderem mit Soap-Theater, Weichspülerbar und Ohrfeigenworkshop. Noemi Kilchenmann war, zusammen mit Lara Fuchs, am Silent Sitting Knitting Rave vor Ort und hat sich mit Stefanie Frey vom Kollektiv SOAP FOR PUBLIC unterhalten. Bild: Lara Fuchs
Wie politisch darf Musik sein? Mit dieser Frage setzt sich die Pianistin Luisa Splett auseinander. Zum Abschluss ihrer Konzertreihe MUT spielt sie am Sonn-tag im Gate27 gemeinsam mit einem Quartett Werke amerikanischer Komponist*innen – über Protest, rassistische Barrieren und gesellschaftliche Einschränkungen. Bild: zVg / Markus Hurek
Geld thematisieren, obwohl es immer noch ein grosses Tabu ist. Das macht radikal plüsch in ihrem Theaterstück "stilles geld", das aktuell im Kellertheater Winterthur aufgeführt wird. Bei einem Probebesuch und anschliessendem Gespräch mit Sabine Harbeke sammelt Noemi Kilchenmann Eindrücke und findet mehr über die Recherchearbeit, die Inszenierung und die persönlichen Erfahrungen mit dem Stück heraus. Bild: radikal plüsch
Ab dem 7. Mai läuft "Memory of Princess Mumbi", der neue Film des Zürcher Regisseurs Damien Hauser, in den Schweizer Kinos. Der Film, eine Mischung aus Science-Fiction, Liebesgeschichte, Märchen und Mockumentary, spielt im Jahr 2093 und thematisiert Erinnerung, Verlust, aber auch die Veränderung der Kreativität durch KI. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt der junge Filmemacher mehr über seinen 4. Spielfilm, dessen Entstehung und wie auch hier KI angewendet wurde - obwohl auch Damien Hauser dazu gemischte Gefühle hat. Bild: Damien Hauser
Am 9. Mai feiert das Tanztheater "Society" im Rahmen des Tanzfest Winterthur Premiere. Im 50-minütigen Stück, getanzt von vier Tänzer*innen, geht es um Alltag, Stress, Spannung, aber auch um Widerstand und Selbstverwirklichung. Im Interview mit Noemi Kilchenmann erzählt der Choreograph und Tänzer Pietro Cono Genova, wie sich das Stück entwickelt hat und warum das Thema "Society" immer aktuell ist - und sich besonders gut durch Tanz ausdrücken lässt. Bild: Mia Raasch Photography
Das wusste schon Giacomo Puccini. In seiner einaktigen Oper "Gianni Schicchi" geht es um eine Familie, die im Erbstreit zu drastischen Mitteln greift. Die Produktion im Theater Winterthur wurde noch um das Vorspiel "eine Ballnacht" erweitert: Das Publikum erhält einen Einblick in den verschwenderischen Lebensstil der betroffenen Familie. Im Gespräch mit der Regisseurin Lilli Fischer findet Noemi Kilchenmann heraus, warum das Stück noch heute aktuell ist. Bild: Toni Suter
Seit bald einem Jahr erblickt man, wenn man mit dem Zug in den Zürcher Hauptbahnhof rein- oder rausfährt, eine riesige Anzeigetafel direkt neben dem Gleisfeld. Dieses Projekt, genannt BILLBOARD, zeigt monatlich wechselnde feministische Texte. Am 9. Mai ist die Finissage und das grosse Abschlussfest des Projektes. Im Interview erzählt Beatriz Würsch vom Hintergrund vom Projekt, den Herausforderungen und dem, was jetzt noch kommt. Bild: Noemi Kilchenmann
In der Villa Flora in Winterthur herrscht mediterrane Stimmung: Die Ausstellung "Tout est lumière" vereint Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Vincent van Gogh, Paul Cezanne, Henri Matisse und weiteren Künstlern, die im 19. Jahrhundert an der Mittelmeerküste Frankreichs lebten und malten. Noemi Kilchenmann war vor Ort und unterhielt sich mit der Kuratorin Andrea Lutz. Bild: Noemi Kilchenmann
Für den Ausbau der ARA Hard plant die Stadt Winterthur die Rodung eines Teils des Hardwalds – kompensiert werden soll im Niederfeld auf fruchtbarem Ackerland. Dagegen regt sich Widerstand von der IG FFF und Teilen des Stadtparlaments. Die Stadt verteidigt das 288-Millionen-Projekt als notwendig für die Zukunft der Abwasserreinigung. Jetzt kommt das Referendum vors Volk. Bild: Stadtwerk Winterthur
Artemis 2 ist die erste bemannte Mondmission seit über 50 Jahren. Die Astronaut*innen fliegen von der Erde einmal um den Mond, sehen also die "dunkle Seite" und kommen dann wieder zurück. Wie das bisher abgelaufen ist, und was das Internet dazu sagt, da schauen wir in diesem Beitrag drauf. Bild: Flickr, NASA Johnson
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Die Befürworter*innen sprechen von einer nötigen Änderung, um die Verteidigungsfähigkeit der Armee sicherzustellen. Das Referendumskomitee hat Sorgen, dass mit der Änderung dann Leute sowohl in der Armee als auch im Zivildienst fehlen werden. Ein genauerer Blick auf die Situation wirft aber auch grössere Fragen über die Schweizer Armee und das Sicherheitsverständnis auf. Bild: Flickr
Rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in der Schweiz im Ab-fall – während gleichzeitig viele Menschen kaum über die Runden kommen. Die Organisation Tischlein deck dich sorgt dafür, dass genau diese Lebensmittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Die Reportage von Laura Manser aus der Abgabestelle Grüze und dem Logistiklager Ost zeigt, wie Freiwillige sortie-ren, verteilen – und was es für Betroffene bedeutet, hier Hilfe anzunehmen. Zwischen Foodwaste und Armut entsteht so Woche für Woche ein Stück neue Realität. Bild: Laura Manser
Nach dem Blick auf den historischen Kontext und die internationale Wirkung von Craftivism geht es im zweiten Teil in die lokale Ebene. Noemi Kilchenmann unterhält sich mit den zwei Textilkünstlerinnen Marianne Keel und Christine Läubli über ihre Kunstform, das Potenzial dahinter, und die politische Wirkung. Bild: Flickr
Ob Pussy Hats, Welcome Blankets oder umstrickte Laternen: Craftivism, eine Zusammensetzung aus den Worten "Craft" (Handarbeit) und "Activism" ist weltweit sichtbar. Sichbarkeit ist auch eines der zentralen Ziele dieser stillen, langsamen Protestform. Im ersten Teil des Beitrags zu Craftivism schaut Noemi Kilchenmann auf die historischen Hintergründe und die aktuelle internationale Bedeutung des textilen Widerstands. Bild: support.ndla.no
Vom 20. bis zum 22. März verwandelt sich das Theater Winterthur in den Nachtclub "La Cage aux Folles". Das Musical, präsentiert vom Landestheater Detmold, ist humorvoll und glamourös, aber spricht auch ernstere Themen rund um Queerness und Diskriminierung an. Noemi Kilchenmann unterhielt sich im Vorfeld zur Show mit Katharina Schellenberg, Dramaturgin am Landestheater Detmold. Bild: zVg
Die Schweizer Jugendfilmtage feierten dieses Jahr ihr 50. Jubiläum. Wie sich die Veranstaltung verändert hat, was in der Aufarbeitung des Archivs so gefunden wurde und was in der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltung beliebte Themen waren, finden wir im Gespräch mit der Co-Leiterin Liza Raheem heraus. Bild: Wikimedia Commons
Die Liegenschaft an der General-Guisan-Strasse 31, genannt Gisi, ist seit 1997 besetzt und damit das älteste besetzte Haus der Stadt Winterthur. Nun soll Gisi im Frühling geräumt werden. Um dem entgegenzuwirken, haben Aktivist*innen Unterschriften gesammelt und übergaben diese, gemeinsam mit einem offenen Brief, an die SKKG, Besitzerin der Gisi, und an die Stadt Winterthur. Noemi Kilchenmann war vor Ort und sammelte Eindrücke. Bild: Noemi Kilchenmann
Im neuen Schweizer Dokumentarfilm "Melodie" von Anka Schmid zeigen verschiedene Protagonist*innen ihre Gesänge, Gefühle und Melodien. Im Zentrum steht die Verbindung, untereinander und mit einem selbst. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt Anka Schmid, wie die unterschiedlichen Aspekte von Gesang in den Dreharbeiten angegangen wurden, wie auch die politische Dimension des Singens für sie von Bedeutung war und auch, wo sie am liebsten singt. Bild: Anka Schmid
Heute Morgen zwischen 4:30 und 8:30 standen in Winterthur die Busse still. Wer zur Arbeit wollte, musste nach alternativen Wegen suchen. Was war da los? Wieso streikt das Personal? Und wie geht der Arbeitskampf jetzt weiter? Antworten im Gespräch mit Micha Amstad, Generalsekretär der Gewerkschaft VPOD. Bild: Creative Commons
WNTI und Radio Stadtfilter laden zum Karussell der Kandidierenden ein. Kurzweilig, unterhaltsam, niederschwellig und einfach verdammt lustig – das alles und noch mehr soll unser Karussel der Kandidierenden sein. Damit können auch jene in den Politbetrieb der Stadt Winterthur hineinschnuppern, die das alles sonst eher fad finden. Dafür prüfen wir mutige, teilnahmewillige Kandidierende für das Stadtparlament auf Verstand, Herz und Courage. Mit dabei sind eine Jury aus Winterthurer Politveteran:innen und das grosse Dossier-Karaoke. Moderation: Radio Stadtfilter Teilnehmende: Verschiedenste Kandidierende aus allen Parteien
Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 hat der Bund Kürzungen im dreistelligen Millionenbereich in Bildung und Forschung vorgesehen. Unter anderem sollen die Studiengebühren für inländische Studierende verdoppelt, für ausländische vervierfacht werden. Am Aktionstag gegen Studiengebühren und Militarisierung wehrt sich Students United Zürich gegen diese Massnahmen. Noemi Kilchenmann war vor Ort und sammelte Eindrücke und Meinungen. Bild: Noemi Kilchenmann
Der Körper nicht als Figur, sondern als Ort, an dem Gefühle, Normen und Widerstand aufeinandertreffen: In der Ausstellung «Vom Dazwischensein» im Kunsthaus Villa Sträuli erkunden Claude Bühler und Susanne Hefti genau dieses Spannungsfeld. In ihrem aktuellen Werkzyklus reflektiert Claude Bühler ihr eigenes künstlerisches Schaffen und sucht nach Momenten der Entschleunigung – als Haltung, als Widerstand gegen das ständige Müssen. Mit Laura Manser sprach sie über Selbstbefragung, Prozess und Innehalten. Bild: Claude Bühler
Radio Stadtfilter und WNTI laden zum grossen Rennen um den Stadtrat ein. Wie wird in Winti gebaut, wo wird gespart, wo vielleicht sogar mehr ausgegeben, wie werden städtische Betriebe geführt? Wie Winterthur in den nächsten vier Jahren aussieht, wird von kaum einer anderen der Wahlen am 8. März derart bestimmt, wie der Wahl zur städtischen Exekutive. Wir stellen die Kandidierenden vor und prüfen sie auf Herz und Nieren. Moderation: Radio Stadtfilter Teilnehmende: Nicolas Galladé (SP), Kaspar Bopp (SP), Christa Meier (SP), Martina Blum (Grüne), Urs Glättli (GLP), Andreas Geering (Mitte), Franziska Kramer-Schwob (EVP), Stefan Fritschi (FDP), Romana Heuberger (FDP), Christian Hartmann (SVP)
Am 13.02. war in der Schweiz der Equal Pay Day. Das bedeutet, dass Frauen bis zu diesem Tag gratis arbeiteten, während Männer seit dem 01.01. Lohn beziehen. Aus diesem Grund wurde der Verband "Business and Professional Women" (kurz BPW) gegründet, der sich für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau einsetzt. Noemi Kilchenmann spricht mit Annette Hirschberg aus dem Vorstand von BPW Winterthur über den Equal Pay Day und Projekte des BPW. Bild: Flickr, BPW Germany
Am Dienstag feiert die Kompagnie Komoco mit ihrem neuen Stück "CHORA - the void as origin" in Winterthur Weltpremiere. Das Theater Winterthur organisierte eine öffentliche Probe. Im Gespräch mit der Choreografin Sofia Nappi erfahren wir mehr über ihre Inspirationen und Herausforderungen im Probeprozess. Bild: Lara Fuchs
WNTI und Radio Stadtfilter laden zum grossen Duell um das Stadtpräsidium. Die ersten Couverts sind abgeschickt, andere schlummern noch auf dem Küchentisch. Wir wagen einen Blick in die Zukunft und wollen von den Kandidaten wissen: Wer füllt das Amt des Stadtpräsidenten am besten aus? Und wissen sie, in welche Fussstapfen sie da treten? Nebst harten Sachfragen sollten die Kandidaten auch auf ein spontanes Quiz oder einen Wettbewerb gefasst sein. Bild: Wnti.ch
Am 8. März kommt die Klimafonds-Initiative an die Urne. Das Vorhaben von SP und Grüner Partei verspricht die ökologische Wende - und sozial verträglich soll sie auch noch sein. Ein genauerer Blick auf Initiativtext und Kampagne lassen daran Zweifel aufkommen. Bild: rawpixel.com
In der Nacht vom Sonntag besiegen die Seattle Seahawks die New England Patriots am 60. Superbowl. Doch wie steht es um diesen Sport hier in der Schweiz? Im Gespräch mit Winterthur Warriors Präsident Pascal Hollenstein erfahren wir mehr über die Schweizer Geschichte und Zukunft des American Footballs. Auch die Half Time Show mit Bad Bunny wird kurz Thema. Bild: creative commons
WNTI und Radio Stadtfilter laden zum grossen Podium der Generationen ein. Wir hören hin und fragen nach. Denn, besonders junge und besonders alte Menschen sind in der Politik unterrepräsentiert. Am ersten von insgesamt vier Podien geben wir den jüngsten beziehungsweise ältesten Stadtparlaments-Kandidierenden verschiedener Parteien eine Stimme. Moderation: WNTI Teilnehmende: Cyrill Kammerlander (Mitte), Nicole Holderegger (GLP), Elmonda Bajraliu (FDP), Felix Helg (FDP), Julius Preatorius (Grüne), Gabi Stritt (SP), Tim Kramer (SVP)
Wir haben den Generationengraben übersprungen und haben den jüngeren und älteren Semestern unter den Kandidierenden auf den Zahn gefühlt. Teilnehmende: Cyrill Kammerlander (Mitte), Nicole Holderegger (GLP), Elmonda Bajraliu (FDP), Felix Helg (FDP), Valeria Muster (SP), Gabi Stritt (SP), Tim Kramer (SVP)
Personen ohne Lehrabschluss oder Maturität sind häufiger auf Sozialhilfe angewiesen. Mit der neuen «Bildungsstrategie für geringqualifiziarte Personen» stellt die Stadt Winterthur 14 Massnahmen vor, um diesen Menschen zu helfen sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das nach dem Grundsatz «Arbeit dank Bildung». Raffael Sigron spricht mit Stadtrat und Vorsteher des Departements Nicolas Galladé über die neue Bildungsstrategie. Bild: Stadt Winterthur
80'000 Bauleute sind betroffen: Die Unia-Bau-Basis sagt Ja zum neuen Landesmantelvertrag (LMV). Dem Vertragsabschluss gingen harte Forderungen des Baumeisterverbands einerseits, laute Proteste der Arbeiterinnen und Arbeiter andererseits voraus. Welche wichtigen Erfolge beinhaltet der neue LMV, welche Punkte waren umstritten - und wie geht's jetzt weiter? Antworten im Gespräch mit Serge Gnos, Co-Leiter der Unia Zürich-Schaffhausen. Bild: Samuel Golay / TI-Press
Sie fotografiert Jugendliche, die nur 20 Kilometer von der Frontlinie in der Ostukraine leben. Die deutsche Fotojournalistin Johanna-Maria Fritz erzählt in ihren Bildern von einer Generation, die zwischen Angst und Hoffnung, Zerstörung und Sehnsucht aufwächst. Im Rahmen des Förderprogramms «TruePicture» zeigt sie ab heute gemeinsam mit drei weiteren Fotojournalist*innen ihre Arbeiten im Museum Schaffen. Raffael Sigron hat mit dem Projektleiter Manuel Bauer über die Ausstellungsreihe «Dokumentarfotografie trifft Menschenrechte» gesprochen und mit Johanna-Maria Fritz über ihre Arbeit, bei der sie täglich ihr Leben riskiert. Bild: Laura Manser
Die Stadt Winterthur hat gespart. Das auch im Bereich der Bildenden Kunst. Konkret geht es um die Halbierung des Budgets für Ankauf von Kunst sowie den Verzicht auf die unjurierte Kunstausstellung im Jahr 2026. Um dagegen vorzugehen hat die Künstler:innengruppe Winterthur bei der Stadt eine Petition eingereicht. Raffael Sigron spricht mit Bruno Streich aus dem Vorstand der Künstler:innegruppe Winterthur über die Petition und den Umgang der «Kulturstadt Winterthur» mit der Bildenden Kunst. Bild: PD
Von der Brandkatastrophe in Crans-Montana sind besonders viele junge Menschen betroffen. Gefühle wie Trauer, Wut oder Hilflosigkeit dürfen da Platz haben. Die Jugendinfo Winterthur macht Mut, genau diese Emotionen ernst zu nehmen. Laura Manser spricht mit der Jugendarbeiterin Julissa Sanchez Terrero am nationalen Trauertag darüber, wie Jugendliche mit Trauer und Tod umgehen – und wie sie sich auch vor belastenden Inhalten in den sozialen Medien schützen können. Symbolbild: Pixabay